Wer zum ersten Mal in seinem Leben ein Haus baut, wird mit vielen neuen Begriffen und Wörtern konfrontiert. Schäfer Fertighaus möchte dabei helfen, dass Sie die Baubegriffe besser verstehen. Wir bieten Ihnen hier ein Glossar der wichtigsten Begriffe:

 
 

Architekten befassen sich mit der technischen, wirtschaftlichen, funktionalen und gestalterischen Planung und Errichtung oder Änderung von Gebäuden und Bauwerken vorwiegend des Hochbaues. Ihre besondere Kompetenz ist das über das Bauen hinausgehende kreative  Schaffen von Architektur.

Die Grundrisse und Baupläne für den Bauantrag Ihres Hauses erstellen Architekten.

Die Architekten von Schäfer Fertighaus beraten die Bauherren im Architektengespräch, wie ihre Vorstellungen des für sie individuell idealen Hauses am Besten umgesetzt werden können. Sie hören zu, machen Vorschläge und entwickeln mit den Bauherren zusammen das Haus. Dabei nutzen sie ihre Erfahrung und ihr Wissen, um die Vorstellungen der Bauherren genau umzusetzen. 

 

Schäfer Fertighaus bietet vier verschiedene Ausbaustufen für Ihr Haus an. Jeder Bauherr ist anders: Manche wollen und können den Innenausbau selbst bewerkstelligen, andere bevorzugen ihr Haus schlüsselfertig. Um allen Ansprüchen gerecht zu werden, gibt es die vier Ausbaustufen:

1. Ausbauhaus
Rohbauhaus einschließlich Dacheindeckung, Fenster, Haustüre und Fassadenputz

2.Technikfertig
Ausbauhaus einschließlich Elektro, Heizung, Sanitär-Rohmontage, Estrich, Dämmung und Beplankung (Trockenbau ungespachtelt), Elektro Schalterprogramm

3. Malervorbereitet
Technikfertig zuzüglich Spachtelarbeiten nach Q2, Innentüren, Bad und WC gefliest mit Sanitärobjekten

4. Schlüsselfertig
Malervorbereitet zuzüglich Wand- und Deckenflächen sowie Bodenbeläge

Ein Ausstellungshaus oder Musterhaus wird von einem Hausbauunternehmen genutzt, um Bauinteressenten einen Eindruck von der geleisteten Bauqualität zu ermöglichen. Zudem ist durch die Möglichkeit, die Räume zu betreten auch ein ganz anderer Eindruck möglich, als wenn man nur die Grundrisszeichnungen betrachtet.

Schäfer Fertighaus hat vier Ausstellungshäuser für Bauinteressierte:

  • Bad Vilbel
  • Fellbach
  • Mülheim-Kärlich
  • Nüdlingen

Gerne begrüßen wir Sie in unseren Ausstellungshäusern und beraten Sie unverbindlich.

Der Bauantrag ist der Antrag des Bauherrn auf eine Baugenehmigung für ein Bauvorhaben. In Deutschland werden Einzelheiten durch die Bauordnung und die Bauvorlagenverordnung des jeweiligen Bundeslandes geregelt. Im Normalfall ist für das Erstellen eines Bauantrags ein bauvorlageberechtigter Entwurfsverfasser (zum Beispiel ein Architekt) erforderlich. Unter seiner Verantwortung werden die Bauvorlagepläne, Berechnungen usw. erstellt. Er unterzeichnet diese Unterlagen sowie die Bauantragsformulare, ebenso wie der Bauherr.

In Deutschland steht einem Bauherrn nach Art. 14 Abs. 1 des Grundgesetzes das Recht zu, im Rahmen der Inhaltsbestimmungen des Eigentums durch allgemeine Gesetze sein Grundstück zu bebauen, zu verändern und zu nutzen (Baufreiheit). Der Gesetzgeber hat jedoch grundsätzlich für die Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung ein präventives Verbot erteilt, bis durch die Bauaufsichtsbehörde ausdrücklich die Bebauung, Veränderung oder Nutzungsänderung gestattet worden ist.

Soweit ein bauliches Vorhaben genehmigungspflichtig ist, hat der Bauherr einen gebundenen Anspruch auf Erteilung der Baugenehmigung, wenn keine im Baugenehmigungsverfahren zu prüfenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften und keine titulierten oder unstreitigen Rechte Dritter dem Vorhaben entgegenstehen.

Der Bauherr ist der rechtlich und wirtschaftlich verantwortliche Auftraggeber bei der Durchführung von Bauvorhaben. Als Bauherr gilt, wer im eigenen Namen oder für eigene oder fremde Rechnung Bauvorhaben vorbereitet oder ausführt oder vorbereiten oder ausführen lässt. Er kann sowohl eine natürliche Person als auch eine juristische Person sein.

In der Bemusterung bekommt Ihr Haus seinen Charakter. Hier wählen Sie alles aus, was Sie für Ihr ganz persönliches Haus wünschen. Das ist zum Beispiel die Art der Dachziegel und ihre Farbe, die Türen, die Fenster, die Bodenbeläge, Steckdosen und noch so viel mehr.

Bei Schäfer Fertighaus unterstützen Sie unsere Bemusterungsberater/innen fach- und sachkundigund vor allem mit ihrer Erfahrung. Das hilft bei der großen Auswahl das Passende zu finden.

Das Bodengutachten gibt Aufschluss über die notwendigen Gründungsarbeiten im Rahmen des Tiefbaus und liefert die nötigen Angaben für eine korrekte Statik und Tragwerksplanung.

Die Bodenplatte ist das Fundament Ihres Hauses, wenn Sie ohne Keller bauen. Zu den wesentlichen Qualitätsmerkmalen einer fachmännischen Bodenplatte gehören deren Maßhaltigkeit und Frostsicherheit sowie die korrekte Ausführung der Entwässerung inklusive etwaiger Rückstauverschlüsse. 

Der Begriff Effizienzhaus ist ein Energiestandard für Wohngebäude, den die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eingeführt hat.

Effizienzhäuser sind Gebäude, die sich durch eine besonders energieeffiziente Bauweise und Gebäudetechnik auszeichnen und die eine höhere Energieeffizienz erreichen als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Gemessen wird die Energieeffizienz eines Gebäudes anhand des Transmissionswärmeverlustes (Wärmeverlust durch die Gebäudehülle wie Dämmung und Fenster) und darauf aufbauend des Jahresprimärenergiebedarfs. Für diese Kennzahlen definiert die jeweils gültige Energieeinsparverordnung (EnEV) die Ermittlung von Referenzwerten. Darauf aufbauend erfolgt die Zuordnung in verschiedene staatliche Förderstandards der KfW.

Schäfer Fertighaus bietet KfW-Effizienzhäuser in den Klassen 55, 40 und 40 Plus.

 

Der Energieausweis ist ein Dokument, das Daten zur Energieeffizienz und zu den anfallenden Energiekosten eines Gebäudes liefern soll. So soll er einen Vergleich zwischen Immobilien ermöglichen, den Miet- oder Kaufinteressenten in ihre Miet- oder Kaufentscheidung einfließen lassen können. Seit 2009 ist der Energieausweis bei allen Wohngebäuden in Deutschland Pflicht. Bei Vermietung oder Verkauf haben potenzielle Mieter oder Käufer das Recht, die Vorlage eines Energieausweises vom Eigentümer, Vermieter oder Verkäufer einzufordern. Seit der Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV), die seit dem 1. Mai 2014 gilt, müssen Verkäufer oder Vermieter den Energie-Effizienzstandard bereits in der Immobilienanzeige nennen.

Ausstellung, Verwendung, Grundsätze und Grundlagen der Energieausweise werden in Deutschland in der EnEV geregelt.

Der Begriff Energiesparhaus ist inzwischen veraltet. Heute spricht man von einem Effizienzhaus. Diesen Begriff hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau eingeführt.

Ein KfW-Effizienzhaus bezeichnet einen KfW-Förderbank (KfW)-Neubaustandard. Entscheidet sich ein Bauherr bei seinem Neubau für die Umsetzung dieses KfW-Standards, kann er je nach erreichtem Standard abgestufte Fördermaßnahmen der KfW erhalten. Die Bundesregierung fördert so den energieeffizienten Neubau über die KfW-Förderbank. Gefördert wird mit zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen.

Schäfer Fertighaus bietet KfW-Effizienzhäuser in den Standards 55, 40 und 40 Plus.  

Mit dem Begriff Fertighaus wird im Allgemeinen ein Haus bezeichnet, das – zumindest in Teilen – werkseitig vorgefertigt an die Baustelle geliefert und dort endmontiert wird. Es gibt jedoch keine einheitlichen, verbindlichen Definitionen für den Begriff.

Fertighäuser von Schäfer Fertighaus werden in unserer Manufaktur in Nüdlingen vorgefertigt. Hier entstehen in millimetergenauer Handarbeit die Wände und Decken für Ihr Haus. Wir setzen auch schon die Fenster und Türen ein, so dass der Hausaufbau auf Ihrem Grundstück in wenigen Tagen fertiggestellt werden kann.

Die Bundesgütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser (BMF), verleiht an geprüfte Hersteller das „RAL-Gütezeichen Holzhausbau“.

Holz-Bau Schäfer hat jedes Jahr das RAL-Gütezeichen Holzhausbau erhalten.

Gütezeichen der Holz-Bau Schäfer
Holzbau-Schäfer verfügt als Partner von Schäfer Fertighaus für den Hausbau über die Gütezeichen führender Prüforganisationen.

Bei der Hausübergabe erhalten die Bauherren die Schlüssel für ihr neues Heim.

Vorher hat bei Schäfer Fertighaus ein unabhängiger Bausachverständiger das Haus ganz genau geprüft.

Als Kniestock (oder auch Drempel beziehungsweise Trempel) bezeichnet man die an der Traufseite eines Hauses über die Rohdecke des Dachgeschosses hinausragende Außenwand, auf der die Dachkonstruktion aufliegt.

Je höher der Kniestock in Zentimetern  ist, desto höher beginnt die Dachschräge.  Der Kniestock wird ab der Oberkante der Rohdecke des Dachgeschosses gemessen.

Wichtig: Ein Kniestock von 150 cm bedeuted nicht, dass in den Räumen tatsächlich die Schräge erst ab 1,50 Metern beginnt. Durch die Deckenkonstruktion und die darauf aufliegenden Bodenbelege, wie Parkett, Laminat oder Teppichboden werden einige Zentimeter vom Kniestock verbraucht. Bauherren sollten bei der Planung von Einbauschränken darauf achten, dass ihnen etwas weniger Höhe zur Verfügung steht.

Schäfer Fertighaus empfiehlt, erst nach der Verlegung von Bodenbelägen die genaue Höhe des verbliebenen Kniestocks zu messen.

Der Primärenergiebedarf (nach EnEV kurz: QP) eines Systems umfasst zusätzlich zum eigentlichen Energiebedarf an einem Energieträger die Energiemenge, die durch vorgelagerte Prozessketten außerhalb der Systemgrenze bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung des Energieträgers benötigt wird (Primärenergie). Zur Ermittlung der Energiebilanz wird der entsprechende Energiebedarf unter Berücksichtigung der beteiligten Energieträger mit einem Primärenergiefaktor (PEF, fP genannt) multipliziert.

Das Richtfest (regional auch Bauheben, Weihefest, Hebefest, Hebfeier, Hebauf, Hebweih, Hebmahl, Firstbier, Aufschlagfest oder Hiebschmaus genannt) wird gefeiert, wenn der Rohbau eines Gebäudes fertiggestellt und der Dachstuhl errichtet bzw. das Dach erstellt ist. Ein Richtfest findet immer auf der Baustelle und zur Arbeitszeit statt, damit alle daran teilnehmen können. Bei Häusern nmit Flachdach, also ohne Dachstuhl wird stattdessen ein „Deckenfest“ gefeiert.
Die Bauherren laden dazu Nachbarn, Verwandte, Kollegen und Freunde ein. Das Dach wird mit dem Richtkranz (auch Richtkrone genannt) oder dem Richtbaum geschmückt und einer der Zimmerleute oder der Polier hält eine kurze Ansprache, den Richtspruch oder Zimmermannsspruch. Der Richtspruch ist zum einen ein Dank an Architekt und Bauherr(en), zum anderen eine Bitte um Gottes Segen für das Haus. Der Redner bekommt traditionell Wein oder Schnaps, um auf das Wohl der Hausbesitzer zu trinken, und wirft am Ende des Richtspruches das Glas vom Dach.