Energie sparen und Förderung bekommen: Effizienzhaus 55, 40 und 40plus von Schäfer Fertighaus

Energie sparen und Förderung bekommen: Effizienzhaus 55, 40 und 40plus von Schäfer Fertighaus

Mit diesem Ratgeberartikel möchten wir angehenden Bauherren die Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau für unsere Fertighäuser erklären, hilfreiche Tipps geben und darlegen, was Schäfer Fertighaus dafür tut, dass Ihr neues Haus energieeffizient und förderungsfähig wird.

Was ist ein Effizienzhaus?

Ein förderungsfähiges Effizienzhaus ist ein Wohngebäude, das durch gute Dämmung weit weniger Wärmeverlust hat, als ein vergleichbares Standardhaus. Dadurch wird weniger Energie benötigt. Bei einem Neubau fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den energetischen Gesamtstandard, den wir durch die Kombination vieler Maßnahmen erreichen. Der Grundsatz der KfW: Je energieeffizienter das Haus, desto höher die Förderung.

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen definieren ein Effizienzhaus?

Bei jedem Effizienzhaus wird die energetische Qualität anhand des Jahresprimärenergiebedarfes und des Transmissionswärmeverlustes gemessen. Für diese beiden Werte gibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) Höchstwerte vor, die ein vergleichbarer Neubau einhalten muss. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert neu errichtete Wohngebäude mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen, die die vorgebenen Werte für ein Effizienzhaus 55, 40 oder 40 Plus einhalten. Je niedriger die hinter der Bezeichnung KfW-Effizienzhaus stehende Zahl ist, desto höher ist die Energieeffizienz und desto besser die Förderung.

Welche Effizienzhausklassen gibt es im Neubau?

Es gibt heute drei förderungsfähige Effizienzhausklassen.

Heute (Stand: Oktober 2019) gibt es drei förderungsfähige Effizienzhausklassen:

KfW Effizienzhaus 55: Der Einstieg in die Förderung.

Die Einstiegsstufe für die Förderung. Ein KfW-Effizienzhaus 55 benötigt nur 55 % der Energie des Referenz­gebäudes. Die KfW fördert den Bau mit 100.000 Euro Kredit pro Wohneinheit zu 0,75% Zinsen und einem Tilgungszuschuß von 5 Prozent der Darlehenssumme bis zu 5000 Euro pro Wohneinheit. Ein weiteres Plus: Bei einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren können bis zu 5 Jahre tilgungsfrei sein.

KfW Effizienzhaus 40: Sehr gute Energieeffizienz

Mittlerweile schon fast der Standard. Ein KfW-Effizienzhaus 40 benötigt nur 40 % der Energie des Referenz­gebäudes. Die KfW fördert den Bau mit 100.000 Euro Kredit pro Wohneinheit zu 0,75% Zinsen und einem Tilgungszuschuß von 10 Prozent der Darlehenssumme bis zu 10.000 Euro pro Wohneinheit. Bei einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren können bis zu 5 Jahre tilgungsfrei sein.

KfW Effizienzhaus 40 Plus: Hier werden Sie zum Energieproduzenten.

Die zur Zeit höchste Stufe. Ein KfW-Effizienzhaus 40 plus erzeugt mehr Energie, als es verbraucht. Die KfW fördert den Bau mit 100.000 Euro Kredit pro Wohneinheit zu 0,75% Zinsen und einem Tilgungszuschuß von 15 Prozent der Darlehenssumme bis zu 15.000 Euro pro Wohneinheit. Hierzu hatten wir bereits einen Artikel veröffentlicht, den Sie hier nachlesen können.

Wie erreicht Schäfer Fertighaus die Effizienzhauseinstufung?

Schäfer Fertighaus hat in den letzten Jahren viel dafür getan, jedes individuell geplante Fertighaus für eine der geförderten Effizienzhausklassen vorzubereiten. Wichtig ist Schäfer Fertighaus die gute Beratung für die Bauherren. Ein KfW-Effizienzhaus wird mit jeder Stufe etwas teurer. Deshalb kann es sinnvoll sein, für sich die Version mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis zu wählen. Aus unserer Sicht macht es keinen Sinn, alle Bauherren in eine Effizienzhausklasse zu pressen.

Deshalb bietet Schäfer Fertighaus eine Auswahl von besonders gedämmten Außenwandaufbauten an. Bauherren können wählen, ob sie eine diffusionsoffene oder -geschlossene Außenwand haben möchten. Eine diffusionsoffene Außenwand erfüllt die Anforderungen an das KfW-Effizienzhaus 55, die diffusionsgeschlossene Außenwand wird beim KfW-Effizienzhaus 40 oder 40 plus verwendet.

Je nach gewünschter Effizienzhausklasse wird die dafür ideale Außenwand von uns in der Manufaktur in Nüdlingen von Zimmerleuten per Hand angefertigt.

Auch bei den Innenwänden dämmen wir. Hier braucht es allerdings keine besonders dicke Dämmung.

Ganz wichtig sind bei der Energieeinsparung natürlich die Fenster: Schäfer Fertighaus setzt ausschließlich eine 3-fach Verglasung ein, die einen U-Wert von 0,5 W/(m²K) aufweist, also besonders gute Energiewerte hat.

Im Dach nutzen wir bis zu 28 Zentimeter dicke Dämmung und erreichen so einen U-Wert von 0,121 W/(m²K).

Auch unter dem Estrich im Erdgeschoss dämmen wir zusätzlich mit 10 Zentimeter Dämmung. Wird mit Keller gebaut, dämmen wir natürlich auch die Kellerdecke.

Unsere Standardheizung ist eine moderne Luft/Wasser-Wärme-Pumpe mit zentralem Lüftungssystem und ab KfW-Effizienzhaus 40 mit Wärmerückgewinnung. Wer sich für die Smart Home-Lösung von myGEKKO entscheidet, kann die Heizung im ganzen Haus besonders komfortabel steuern und damit auch noch mehr Energie sparen.

Schon bei der Planung des Hauses achten unsere Architekten auf Feinheiten: Die Ausrichtung des Hauses hat einen Einfluss auf den Wärmeschutz.Beheizte Räume sollten zur Sonnenseite und kühlere Räume zur Schattenseite geplant werden. Kleinere Fenster auf der Schattenseite sind ebenso hilfreich.

Besondere Anforderungen an das KfW-Effizienzhaus 40 plus: Mehr Energie produzieren, als man braucht.

Eine Besonderheit beim KfW-Effizienzhaus 40 plus ist, dass das Haus mehr Energie produzieren soll, als es selbst verbraucht. Das gelingt, wenn zusätzlich zur Photovoltaikanlage ein Stromspeicher mit passender Kapazität eingebaut wird. Der Stromspeicher versorgt das Haus mit dem kostenlosen Sonnenstrom, wenn es draußen dunkel ist. Strom, der nicht selbst gebraucht wird, wird in das Netz eingespeist und vergütet. Durch die zusätzliche Energietechnik wird das KfW-Effizienzhaus 40 Plus natürlich teurer und der erhöhte Tilgungszuschuss reicht für den notwendigen Stromspeicher nicht ganz aus.

Effizienzhaus Maßnahmen
Viele einzelne Eigenschaften des Hauses machen es zu einem förderungsfähigem Effizienzhaus.

Wie komme ich an die Förderung?

Das Förderprogramm für die KfW-Effizienzhaus Förderung hat die Bezeichnung Energieeffizient Bauen (153). Sprechen Sie vor Beginn der Bauarbeiten oder vor dem Kauf der neuen Immobilie mit einem Finanzierungspartner, also Ihrer Bank oder Sparkasse.  Bitte bringen Sie die “Bestätigung zum Antrag” mit, die Sie von uns erhalten. Ihr Finanzierungs­partner beantragt dann den Kredit für Sie.

Sie schließen den Kredit­vertrag mit Ihrem Finanzierungs­partner ab. Sobald Sie die Zusage für Ihre Förderung bekommen haben, können Sie den Kauf­vertrag abschließen.

Nach Abschluss der Bau­arbeiten reichen Sie die “Bestätigung nach Durch­führung” bei Ihrem Finanzierungs­partner ein, damit wir Ihnen den Tilgungs­zuschuss gut­schreiben können. Die Bestätigung erhalten Sie umgehend von uns.

Extra-Tipp für noch mehr Förderung: KfW Wohneigentumsprogramm kombinierbar.

Kombinieren Sie Ihre Effizienzhaus-Förderung 153 doch mit der seit 1. Oktober 2019 erhöhten Förderung KfW Wohneigentumsprogramm 124. Hier können Sie weitere 100.000 Euro zu 0,75% Zinsen finanzieren. Gut: Die bereitstellungs­provisionsfreie Zeit hat sich ebenfalls zum 1. Oktober 2019 auf 12 Monate verlängert. Die Bereitstellungs­provision wird ab dem 13. Monat nach Zusage­datum der KfW fällig, falls der Kredit­betrag bis dahin noch nicht abgerufen wurde.

Prüfen Sie auf jeden Fall auch, ob Ihr Bundesland für den Neubau Fördermöglichkeiten bietet.

 

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